Erfahrungsberichte

Reisende aus Deutschland berichten über ihre Erfahrungen mit der österreichischen Autobahnvignette.

Echte Szenarien aus der Praxis

Die folgenden Erfahrungsberichte wurden von Reisenden eingereicht, die uns über unser Kontaktformular kontaktiert haben. Wir haben die Berichte redaktionell zusammengefasst und auf Vollständigkeit geprüft. Namen und Orte wurden mit Einverständnis der Verfasser veröffentlicht. Die Berichte spiegeln individuelle Erfahrungen wider und stellen keine allgemeingültige Beratung dar.

★★★★★
Klaus W., Hannover-Linden • Skiurlaub in Tirol, Januar 2025

eVignette war die richtige Wahl

Ich fahre jedes Jahr mit der Familie zum Skifahren nach Tirol. Früher habe ich immer die Klebevignette an der Grenze gekauft, was manchmal zu langen Warteschlangen geführt hat. Dieses Jahr habe ich die eVignette bereits zu Hause im ASFINAG-Webshop gekauft – das hat perfekt funktioniert. Wichtig: Ich habe sie zwei Tage vor der Abfahrt gekauft, damit sie rechtzeitig aktiviert war. Die Kontrolle an der Grenze war problemlos, da das Kennzeichen automatisch erfasst wird.

Tipp: Die eVignette ist erst ab Mitternacht des Kauftages gültig. Wer früh morgens losfährt, sollte sie am Vortag kaufen.

★★★★☆
Monika R., München-Schwabing • Städtetrip nach Wien, März 2025

Streckenmaut nicht vergessen!

Ich bin von München nach Wien gefahren und hatte die 10-Tages-Vignette dabei. Alles gut – bis ich gemerkt habe, dass ich für den Kahlenberg-Tunnel eine zusätzliche Streckenmaut zahlen musste. Das war mir vorher nicht bewusst. Zum Glück war ich vorbereitet und hatte Bargeld dabei. Mein Rat: Vor der Reise die Strecke auf der ASFINAG-Website prüfen, ob Streckenmaut anfällt.

Fazit: Die Vignette allein reicht nicht immer. Streckenmaut-Abschnitte separat prüfen.

★★★★★
Stefan B., Stuttgart-Vaihingen • Motorradtour durch die Alpen, August 2024

Motorrad-Vignette deutlich günstiger

Als Motorradfahrer war ich positiv überrascht, wie günstig die Motorrad-Vignette im Vergleich zur PKW-Vignette ist. Für eine 10-Tages-Tour durch Österreich habe ich nur 8,60 € bezahlt. Ich habe die Klebevignette an einer Tankstelle in Rosenheim kurz vor der Grenze gekauft. Das Anbringen am Motorrad ist etwas knifflig – es gibt keine Windschutzscheibe. Ich habe sie auf das Kennzeichen-Schild geklebt, was laut ASFINAG zulässig ist.

Hinweis: Bei Motorrädern kann die Vignette auch auf einem anderen gut sichtbaren Teil des Fahrzeugs angebracht werden.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: eVignette zu spät kaufen

Die eVignette ist erst ab Mitternacht des Kauftages gültig. Wer früh morgens losfährt und die Vignette am selben Morgen kauft, riskiert eine Kontrolle ohne gültige Vignette.

Fehler 2: Streckenmaut vergessen

Einige Strecken (Brenner, Großglockner, Tauern) erfordern zusätzlich Streckenmaut. Die Vignette deckt diese nicht ab.

Fehler 3: Vignette falsch anbringen

Die Klebevignette muss an der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht werden. Eine Vignette auf der Außenseite oder auf einem anderen Fahrzeugteil (außer bei Motorrädern) gilt als ungültig.

Fehler 4: Falsches Kennzeichen bei eVignette

Bei der eVignette wird das Kennzeichen registriert. Ein Tippfehler beim Kennzeichen führt dazu, dass die Vignette für das falsche Fahrzeug gilt.